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Beginn:
19. Feb. 2027
Ende:
21. Feb. 2027
Datum:
19. Feb. 2027 - 21. Feb. 2027
Uhrzeit:
19. Feb. 2027, 14:00 - 21. Feb. 2027, 14:00
Anmelde​schluss:
18. Feb. 2027
Kurs-Nr.:
295 HG
Preis:
490,00 EUR
Ort:
Live-Webinar / Online-Fortbildung
Bemerkungen:
Live-Webinare / Online-Fortbildung
Datum Beginn Ende Dauer Raum
19.02.2027 14:00 19:00
20.02.2027 10:00 17:30
21.02.2027 10:00 14:00

Beschreibung

In den vergangenen Jahren haben die Neurowissenschaften aufgezeigt, was extremer Stress und frühe Traumatisierung im Autonomen Nervensystem und im gesamten menschlichen Organismus verursachen. Darüber hinaus ist auch das Verständnis und das Wissen über die transgenerationale Weitergabe von Traumatisierung durch psychologische und epigenetische Forschungen gewachsen. 
Immer mehr wird erkannt, dass nicht nur diejenigen Menschen unter posttraumatischer Belastungsstörung leiden, die schwere, lebensbedrohliche Schrecken erfahren haben, sondern auch Personen, die mit ihnen zusammenleben. Kinder und Enkel tragen oft auf vielfältige Weise die Traumatisierung ihrer Eltern und Großeltern weiter. Etwas, das bei Nachfahren von Holocaust-Opfern und Menschen, die Krieg, Vertreibung, Völkermord und Folter erlebt haben, seit längerem beobachtet wurde. Ein Phänomen, dessen man sich auch in alten Stammeskulturen bewusst war. Man sah schwere Traumatisierung als ansteckend an und hat starke Rituale entwickelt, um damit umzugehen. 

Was diese Weitergabe auch für die ganz ‚alltägliche’ Traumatisierung in Friedenszeiten bedeutet, darüber wird erst in jüngerer Zeit nachgedacht.
Häufig werden diese ‚ererbten’ Traumatisierungen im therapeutischen Prozess nicht leicht als solche erkannt – weil der Fokus der Therpeut:innen nicht dort ist. Stattdessen wird nach einer Störung bei den Nachgeborenen selbst gesucht. Deren Probleme jedoch sind nicht lösbar ohne ein Verständnis für das Ereignis, dass dem Echo zugrunde liegt, und die Kette der Traumatisierung auslöste.

Ein überwältigender Schrecken lässt einen Menschen ‚nie mehr so sein wie vorher’. Dass dessen Hilflosigkeit und Erschütterung nicht nur auf das Leben dieses Menschen begrenzt ist, sondern auch noch 3 – 4 Generationen weiter wirkt, ist eine Vorstellung, die fast ungeheuerlich ist. Und doch ist es etwas, das bei genauem Hinschauen, genauem Hinhören seit längerer Zeit eine Herausforderung in vielen Bereichen und den sozialen Beziehungen geworden ist.

Im ersten Teil der Seminarreihe wird es darum gehen wie die Übertragung von Traumata auf die nachfolgenden Generationen möglich ist. Durch die Beschreibung der Ursachen, der Transfer-Mechanismen und der Symptomatik möchte das Seminar Unterstützung für das Verständnis und die Diagnostik geben. Es geht darum das ‚Trauma der Ahnen‘ - die Ursache für transgenerationales ‚Trauma bei den Nachkommen‘ – zu heilen. 

Durch verschiedene Übungen, Demonstrationen und eigenes Üben erhalten die Teilnehmer:innen wertvolle Hinweise und Modelle zur Bewältigung von transgenerationaler Traumatisierung und zur Auflösung der traumatischen Organisation im ANS. Wenn die Ahnen Ruhe finden, wird sich auch das Leben der Nachkommen verbessern. 

Seminarzeiten
Freitag, 19.2.2027 - 14.00 - 19.00 Uhr
Samstag, 20.2.2027 – 10.00 - 17.30 Uhr
Sonntag, 21.2.2027 - 10.00 - 14.00 Uhr

Seminargebühr
490,- Euro; inkl. Getränken und Snacks

Zielgruppe
Approbierte Psychotherapeut:innen, Heilpraktiker:innen für Psychotherapie, Körpertherapeut:innen, Coaches/Berater:innen; Fachkräfte aus anderen therapeutischen, beraterischen und pädagaogischen Bereichen

Online per Zoom
Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
PC, Laptop, Tablet oder notfalls Smartphone mit Mikro- und Kamerafunktion.

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