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Curriculum Psychotraumatherapie - Basisausbildung Traumatherapie
- Beginn:
- 19. März 2027
- Ende:
- 29. Jan. 2028
- Datum:
- 19. März 2027 - 29. Jan. 2028
- Uhrzeit:
- 19. März 2027, 09:30 - 29. Jan. 2028, 17:00
- Anmeldeschluss:
- 18. März 2027
- Kurs-Nr.:
- W 122
- Preis:
- 3.750,00 EUR
- Ort:
- pro familia Landesverband Hamburg e.V., Seewartenstraße 10 - Haus 1, 20459 Hamburg
- Bemerkungen:
- LIVE und ONLINE
| Datum | Beginn | Ende | Dauer | Raum |
|---|---|---|---|---|
| 19.03.2027 | 09:30 | 18:00 | ||
| 20.03.2027 | 09:30 | 17:30 | ||
| 16.04.2027 | 09:30 | 17:30 | ||
| 17.04.2027 | 09:30 | 17:30 | ||
| 10.06.2027 | 10:00 | 18:00 | ||
| 11.06.2027 | 10:00 | 18:00 | ||
| 12.06.2027 | 10:00 | 18:00 | ||
| 26.08.2027 | 10:00 | 18:00 | ||
| 27.08.2027 | 10:00 | 18:00 | ||
| 28.08.2027 | 10:00 | 18:00 | ||
| 24.09.2027 | 15:30 | 19:30 | ||
| 25.09.2027 | 09:30 | 17:00 | ||
| 26.11.2027 | 12:00 | 19:00 | ||
| 27.11.2027 | 09:30 | 18:00 | ||
| 28.11.2027 | 09:30 | 16:00 | ||
| 28.01.2028 | 12:00 | 18:00 | ||
| 29.01.2028 | 09:30 | 17:00 |
Beschreibung
In dieser Basisausbildung lernen Sie, Traumafolgestörungen sicher zu erkennen, differenzialdiagnostisch einzuordnen und mit einem integrativen, ressourcenorientierten Ansatz zu behandeln. Der Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Stabilisierung, Beziehungsgestaltung und schrittweiser Traumabearbeitung – praxisnah, lebendig und auf dem aktuellen Stand der Forschung. Das methodische Hauptverfahren ist das aus dem EMDR entwickelte BRAINSPOTTING. Weitere traumatherapeutische Ansätze und Verfahren, wie z.B. DBT, Skreen-/Bildschirmtechnik und die Arbeit mit Ego-States und inneren Anteilen werden in einer jeweils kurzen Einführung ebenfalls vorgestellt.
Diese Weiterbildung richtet sich sowohl an psychologische Psychotherapeut:innen wie an Heilpraktiker:innen für Psychotherapie. Traumatische Erfahrungen hinterlassen tiefe Spuren – in der Psyche, im Körper und in den Beziehungen der Betroffenen. Eine wirksame Traumatherapie braucht fundiertes Wissen, praxisnahe Methoden und eine klare therapeutische Haltung. Dieses Curriculum vermittelt in vier Live-Modulen und drei Online-Modulen sowohl theoretische Tiefe also auch unmittelbar anwendbare Kompetenzen.
Gesamtumfang:
145 Unterrichtsstunden à 45 min. | 7 Module + Online-Supervision + Abschlussgespräch
Die Ausbildung gliedert sich in aufeinander aufbauende Module, die Theorie, Selbsterfahrung, praktische Übungen und Supervision miteinander verbinden. Zwischen den Modulen sammeln die Teilnehmenden supervidierte Praxiserfahrung.
Modul 1: Basisqualifikation Psychotraumatologie und Selbstfürsorge - ONLINE
19./20. März 2027 - Referentin: Jessika Distelmeyer
Das erste Modul legt das theoretische Fundament der Ausbildung. Sie erhalten einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Grundlagen der Psychotraumatologie und lernen die neurobiologischen und psychischen Folgen von Traumatisierungen kennen. Wir widmen uns ebenso den Themen von Selbstfürsorge, Umgang mit Traumadynamiken und der Prävention von Sekundärer Traumatisierung und Burn-Out.
- Geschichte der Psychotraumatologie; Epidemiologie von Traumatisierungen
- Definition psychischer Traumatisierung – Mono- und Komplextrauma
- Gedächtnisprozesse, neurobiologische und psychische Folgen und Dynamiken
- Besonderheiten bei spezifischen Traumatisierungen; Schutz- und Risikofaktoren
- Verhinderung institutioneller Retraumatisierung und erneuter Viktimisierung
- Einführung in die Bindungstheorie; Polyvagaltheorie; Komplextrauma und desorganisierte Bindung
- Überblick über Traumafolgestörungen und typische Folgesymptomatik
- Juristische Grundkenntnisse (Opferschutz, Gewaltschutzgesetze, Berufsgenossenschaften)
- Einführung in Phase I der Traumatherapie: Stabilisierung und Ressourcenaktivierung
- Techniken: Window of Tolerance, Imaginationsübungen, Skalierung, Skilltraining
- Konzept und Forschung zur sekundären Traumatisierung / Stellvertreter-Traumatisierung
- Selbsterfahrung zu Mitgefühlsmüdigkeit und eigener Stresstoleranz
- Prävention von sekundärer Traumatisierung und Burnout
Modul 2: Diagnostik & Stabilisierungstechniken Phase I - ONLINE
16./17. April 2027 - Referentinnen: Sina Hulten & Jessika Distelmeyer -
Im zweiten Modul vertiefen Sie die diagnostischen Kompetenzen und erweitern das Repertoire an Stabilisierungstechniken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Dissoziativen Störungen und ihren Behandlungsansätzen.
- Durchführung von Erstgesprächen und Psychoedukation; Traumaanamnese
- Diagnostik und Differentialdiagnostik: Posttraumatische Belastungsstörung, Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, Dissoziative Störungen, Persönlichkeitsstörungen
- Störungs- und Behandlungsmodelle; Möglichkeiten und Gefahren der Psychopharmakotherapie
- Testverfahren zur Symptomatik und Diagnostik von Traumafolgestörungen
- Theorie der Strukturellen Dissoziation; Methoden zur Reorientierung bei Dissoziation
- Techniken zur Ressourcenaktivierung und Affektregulation – Teil II
- Explorieren und Verändern dysfunktionaler Kognitionen
- Umgang mit selbstschädigendem und selbstverletzendem Verhalten
- Arbeit mit dem Notfallkoffer und Ressourcenlisten
Module 3 & 4: Brainspotting Teil I und Teil II - LIVE in HH
Referentin: Monika Baumann
Brainspotting ist eine psychotherapeutische Methode zur Traumaverarbeitung, die 2003 von Dr. David Grand, Psychotherapeut aus New York mit psychoanalytischer Ausbildung, entdeckt wurde und bis heute weiterentwickelt wird. Brainspotting geht davon aus, dass Gedächtnisinhalte, die einem bewussten Abruf nicht zugänglich sind und die entsprechende neuronale Erregungsmuster auslösen, über die Blickrichtung ganz gezielt aktiviert und beeinflusst werden können. Dieses mit einer spezifischen Augenposition einhergehende Muster der Hirnaktivität wird als Brainspot bezeichnet.
Über das visuelle System und die Körperwahrnehmung schafft Brainspotting Zugang zu Blockaden, die von einer traumatischen oder konflikthaften Erfahrung verursacht wurden . Die Methode hilft nachhaltig bei der effektiven Verarbeitung und Integration dieser schmerzhaften Erfahrungen. Über den körperlichen Zugang kann emotionale Wirksamkeit erzielt werden. Klient:innen berichten immer wieder von deutlicher Erleichterung bis hin zum Verschwinden der Symptomatik.
Brainspotting identifiziert aktivierte Augenpositionen, die so genannten Brainspots. Solche Brainspots werden durch eines der beiden oder beide Augen lokalisiert und entweder vom “Inneren Fenster” der Klient:innen gefühlsmäßig und/oder vom “Äußeren Fenster” via reflexiver Reaktionen der Klient:innen (Blinzeln, Augenzucken, Pupillenerweiterung, schnelle Atemzüge, subtile Körperveränderungen etc.) beobachtet.
Die Behandlung kann durch durch Bilaterale Musik verstärkt werden, die tief, fokussiert und gehaltvoll ist.
Modul 3 –Brainspotting (Teil I) - LIVE in HH
10.-12. Juni 2027
Die Teilnehmer:innen lernen in Teil 1 zunächst den phänomenologischen Ansatz, der den Strategien für Brainspotting zugrunde liegt, gefolgt von Strategien zur Identifizierung und Verarbeitung von Brainspots.
Die Nutzung und Integration von Brainspotting in die laufende Therapie wird anschaulich vermittelt – im Rahmen der Behandlung von Monotraumen wie auch im Kontext von Komplextrauma und in der Begleitung hoch dissoziativer Patient:innen. Brainspotting ist eine Technik, die auf fast alle Behandlungsspezialisierungen adaptierbar ist.
Ziele: Durch Vorträge, Diskussion mit Q&A, Live-Demonstration und Paararbeit lernen die TN:innen in Teil I Folgendes:
- Definieren der Komponenten von Brainspotting
- Anwendung der Techniken „Inneres Fenster“ + „Äußeres Fenster“
- Definieren, wie Brainspotting in der Bearbeitung von traumatischen Erfahrungen, dissoziativen und somatische Zustände angewendet werden kann
- Demonstration der Theorie und Praktiken von Brainspotting
Nachbetreuung: 2 Online-Termine a 1,5 h und 2,5 h -Gruppen-Supervision und Reflektierendes Team ONLINE - 5 UE
(Genaue Termine werden noch bekannt gegeben.)
Modul 4 – Brainspotting (Teil II) - LIVE in HH
26.-28. August 2027
Teil II beginnt mit einer ausführlichen Wiederholung von Brainspotting im Äußeren/Inneren Fenster und Gazespotting, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie man klinisch mit Klient:innen interagiert.
Die Teilnehmer:innen werden in Teil 2 in mehrere wichtige Anwendungen eingeführt. Dies hat auch das Ein-Auge-Brainspotting, einschließlich der Verwendung einer Ein-Augen-Brille zum Inhalt. Außerdem wird 3-Dimensionales Brainspotting unter Verwendung der “Z-Achse” von nah und fern gelehrt, dies beinhaltet die Konvergenz-Therapie, die die Z-Achse erweitert, um den Vagusnerv durch den Augenherzreflex zu aktivieren.
Zusätzliche technische Raffinessen werden vorgestellt, darunter “Rolling Brainspotting”, bei dem die langsame Augenverfolgung für jeden Brainspot kurz anhält.
Fortgeschrittene Techniken umfassen auch das kombinierte Innen-Außen-Brainspotting, bei dem sowohl reflexive Reaktionen als auch das Gefühl für höchste Aktivierung der Klient:innen zusammen verwendet werden, um Brainspots zu finden.
Tag 3 wird der zweiten Ebene des Fortgeschrittenen Ressourcenmodells gewidmet. Es geht hier um die Kombination der Ressourcenaspekte von „Ein-Auge- und Z-Achsen-Brainspotting“. Dies ist vor allem für die Arbeit mit Klient:innen mit Komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung und jenen außerhalb des Brainspotting-Toleranzfensters wichtig.
Ziele:
Durch Vorträge, Diskussion mit Q&A, Live-Demonstration und Paararbeit lernen die TN:innen in Teil II Folgendes:
- Wiederholung von Äußerem & Innerem Fenster sowie Gazespotting; Schwerpunkt liegt auf klinischer Interaktion mit Klient:innen
- zusätzliche, fortgeschrittene Techniken (X-Y-Z-Achse, Rolling Brainspotting, Ein-Auge-Brainspotting, fortgeschrittenes Ressourcenmodell) lernen
- Therapie im Spektrum der Traumafolgestörungen; Therapieplanung bei Komorbiditäten
- Traumakonfrontation und Bearbeitung traumatischer Erinnerungen
Nachbetreuung: 2 Online-Termine a 1,5 h und 2,5 h -Gruppen-Supervision und Reflektierendes Team ONLINE - 5 UE
(Genaue Termine werden noch bekannt gegeben.)
Modul 5: Akuttrauma & Krisenintervention - ONLINE
24./25. September 2027 - Referentin: Nina Paulsen
Dieses Modul widmet sich dem Umgang mit akuten Traumatisierungen und der professionellen Krisenintervention – sowie der eigenen Fürsorge als Therapeut:in.
- Akuttrauma und Folgen; Phasenverlauf und Symptomatik
- Methoden der Psychosozialen Notfallseelsorge und Einsatznachsorge
- Krisenintervention bei akuter Belastungsreaktion, Großschadensereignissen und Katastrophen
- Gesprächsführung in der akuten Situation – Dissoziation, Panikattacken, Suizidalität
- Kooperation mit Notfallseelsorge, Kriseninterventionsteams und Opferhilfe-Organisationen
- Indikation und Kontraindikation konfrontativer Techniken in den ersten 4 Wochen nach Trauma
Modul 6: Traumatherapeutische Methodenvielfalt
26.-28. November 2027 - Referent:innen: Patric Tavanti (Tag 1 und 2) & Jessika Distelmeyer (Tag 3)
Ergänzend zur Brainspotting-Methode erhalten Sie Einblicke in weitere etablierte Behandlungsansätze und vertiefen das Verständnis für dissoziative Störungen und die Arbeit mit inneren Selbstanteilen.
- Einführung in die Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT)
- Arbeit mit inneren Selbstanteilen (z.B. Ego-State-Therapie, Bezugnahme auf Strukturelle Dissoziationstheorie nach Nijenhuis, Arbeit von Janina Fisher)
- Einführung in die Screen-Technik / Bildschirmtechnik
Modul 7: Transfer in die Praxis & Supervision
28./29. Januar 2028 - Referentinnen: Jessika Distelmeyer (Tag 1) & Monika Baumann (Tag 2)
Im abschließenden Modul wird das Gelernte in supervidierter Praxis verankert. Fallbesprechungen, Diagnostik und Behandlungsplanung stehen im Mittelpunkt.
- Supervision zur Arbeit in Phase I und Phase II der Traumabehandlung
- Umgang mit Selbst-, Affekt- und Spannungsregulation; Alltagsstabilität
- Supervision zur Arbeit mit Brainspotting
- Supervision zu Diagnostik, Fallkonzeption und Behandlungsplanung
Zielgruppe
- Psychologische / ärztliche Psychotherapeut:innen und Heilpraktiker:innen für Psychotherapie
- Psychologische Berater:innen und Coaches mit psychotherapeutischer Grundausbildung
- Therapeut:innen aus dem psychosozialen Bereich, die ihre Traumakompetenz vertiefen möchten
- Es können auch Teilnehmer:innen, die die Voraussetzungen für den Erwerb der Zertifikate noch nicht erfüllen, zu der Weiterbildung zugelassen werden. Die alternativen Voraussetzungen können in einem Gespräch mit uns geklärt werden.
Supervision und Abschlussgespräch
Zusätzlich vereinbart jede:r Teilnehmer:in ein Abschlussgespräch samt Supervision von 2 Unterrichtseinheiten über insgesamt 1,5 Stunden mit einem:einer Referent:in der Weiterbildung über mindestens zwei Fälle einschließlich der Diagnostik. Diese abschließende Supervision wird stichpunktartig von einem:einer der Referent:innen protokolliert.
Kommentar: Vor dem Abschlussgespräch müssen sechs supervidierte und dokumentierte Behandlungsfälle (Kurzfassung) mit unterschiedlichen Störungsbildern mit insgesamt mind. 50 Behandlungsstunden eingereicht werden. Vier dieser Falldarstellungen sollen Testdiagnostik in Form von insgesamt mind. drei traumaspezifischen Testverfahren sein.
Zertifikat von fortschritte Hamburg – Voraussetzungen
- Für die Zertifizierung muss jede:r Teilnehmer:in 18 Supervisionseinheiten absolviert haben. 15 dieser Stunden können bereits innerhalb der Seminare abgedeckt werden. Hinzu kommen demnach mindestens 3 weitere individuelle Supervisionsstunden, die die Teilnehmenden bei einem:einer anerkannten Supervisor:in belegen müssen. Die Kosten für die Einzelsupervision werden jeweils direkt an den:die Supervisor:in gezahlt.
- Supervision / Abschlussgespräch und sechs supervidierte und dokumentierte Behandlungsfälle müssen dokumentiert werden.
- Abgeschlossene therapeutische Ausbildungen im Umfang von insgesamt mindestens 250 Stunden inkl. Selbsterfahrung / Lehrtherapie.
Zertifikat der GPTG e.V. - Voraussetzungen - Die Zertifizierung des Curriculums ist bei der GPTG e.V. beantragt!
- Für die Zertifizierung muss jede:r Teilnehmer:in 18 Supervisionseinheiten absolviert haben. 15 dieser Stunden können bereits innerhalb der Seminare abgedeckt werden. Hinzu kommen demnach mindestens 3 weitere individuelle Supervisionsstunden, die die Teilnehmenden bei einem:einer anerkannten Supervisor:in belegen müssen. Die Kosten für die Einzelsupervision werden jeweils direkt an den:die Supervisor:in gezahlt.
- Supervision / Abschlussgespräch und sechs supervidierte und dokumentierte Behandlungsfälle müssen dokumentiert werden.
- Um das Zertifikat seitens der GPTG zu erhalten, braucht es den Nachweis über die Ausübung der Psychotherapie mit einer abgeschlossenen psychotherapeutischen Grundausbildung im Umfang von mindestens 800 Stunden inklusive mindestens 100 Stunden Selbsterfahrung/eigener Psychotherapie, sowie anschließenden 3 Jahren praktischer Erfahrung in psychotherapeutischer Arbeit. Alternativ reicht auch das Europazertifikat für Psychotherapie (ECP).
Wichtig: Das Zertifikat kann auch später noch beantragt werden, wenn die Voraussetzungen für die Beantragung erfüllt sind.
Übersicht Termine Hamburg 2027 / 2028
Modul 1: 19.-20. März 2027; Fr. 9.30 - 18.00 Uhr, Sa. 9.30 - 17.30 Uhr – ONLINE – 18 UE
Modul 2: 16./17. April 2027; Fr. 9.30 - 18.00 Uhr, Sa. 9.30 - 17.30 Uhr - ONLINE – 18 UE
Modul 3: 10.-12. Juni 2027; Do. 10.00 - 18.00 Uhr, Fr. 10.00 - 18.00 Uhr, Sa. 10.00 - 18.00 Uhr – LIVE – 24 UE
Plus 2 Online-Termine a 1,5 h und 2,5 h - Gruppen-Supervision und Reflektierendes Team ONLINE - 5 UE
Modul 4: 26.-28. August 2027; Do. 10.00 - 18.00 Uhr, Fr. 10.00 - 18.00 Uhr, Sa. 10.00 - 18.00 – LIVE – 24 UE
Plus 2 Online-Termine a 1,5 h und 2,5 h - Gruppen-Supervision und Reflektierendes Team ONLINE - 5 UE
Modul 5: 24./25. September 2027; Fr. 15.30 - 19.30 Uhr, Sa. 9.30 - 17.00 Uhr – ONLINE – 13 UE
Modul 6: 26.-28. November 2027; Fr. 12.00 - 19.00 h, Sa. 9.30 - 18.00 h, So. 9.30 - 16.00 h – LIVE – 24 UE
Modul 7: 28./29. Januar 2028; Fr. 12.00 – 18.00 Uhr, Sa. 9.30 - 17.00 Uhr – LIVE – 14 UE
Die Akkreditierung bei der Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.
Kosten:
17 Ausbildungstage + zwei zusätzliche Online-Termine a 1,5 und 2,5 Stunden abzgl. Pausen mit insgesamt 145 UE.
3.750,- € inklusive Brainspotting-Materialien und Skripten.
Ratenzahlung in 8 Raten à 475,- € möglich (3.800,- € incl. 50,00 Euro Verwaltungsgebühr).
Es entstehen zusätzliche Kosten in Höhe von 280,- € für das abschließende Supervisionsgespräch (1,5 Stunden) und die Sichtung der eingereichten Fälle.
Wenn die Voraussetzungen für den Erwerb des Zertifikats vorhanden sind, kann abschließend das Zertifikat der GPTG erworben werden. Die Ausstellung des Zertifikats kostet 40,- €.
Bildungsgutscheine
Bildungsgutscheine können eingereicht werden.
Veranstaltungsort für die Live-Module
pro familia Landesverband Hamburg e.V.
Seewartenstraße 10 - Haus 1
20459 Hamburg
Referent:innen
Jessika Distelmeyer – Konzeption und Leitung
- Heilpraktikerin für Psychotherapie
- Inhaberin von fortschritte Hamburg seit 2009
- In eigener psychotherapeutischer Praxis tätig seit 2002
- Dozentin/Trainerin für Psychologie, Psychotraumatologie und Heilpraktische Psychotherapie an verschiedenen Schulen und Instituten seit 2003
- Ausbildung in Biodynamischer Körperpsychotherapie bei Ebba und Mona-Lisa Boyesen (1997–2001)
- Hauptamtliche Mitarbeiterin in einer Frauenberatungsstelle / einem Frauennotruf (2003–2009)
- Langjährige Fortbildungen in Psychotraumatologie, Traumatherapie und psychotherapeutischen Verfahren
Monika Baumann
- Psychologin, systemische Familientherapeutin
- Senior Trainerin von Brainspotting International
- Leitung Brainspotting von Austria.
- Neben ihrer Supervisions- wie Lehrtätigkeit in Wien in freier Praxis tätig, wo sie Brainspotting mit allen Altersgruppen anwendet.
- Betreut Sozialprojekte (Südamerika, Ukraine, Polen, etc.) und hat zudem das Seminar „Brainspotting mit Kindern und Jugendlichen“ entwickelt, das sie weltweit unterrichtet.
Sina Hulten
- Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis in Dortmund
- Sie hat in Bochum, Rom und Heidelberg mit den Schwerpunkten Entwicklungs- und Klinische Psychologie studiert und u.a. die Weiterbildung in Klärungsorientierter Psychotherapie absolviert.
- Als Dozentin ist sie in der Weiterbildung von pädagogischem und psychologischem Fachpersonal – u.a. am Institut für Psychologische Psychotherapie (Rainer Sachse) Bochum – tätig.
- Als Psychotherapeutin ist Sina auf die Behandlung der Dissoziativen Identitätsstörung spezialisiert.
- Spezialisierungen: Enaktive Traumatherapie; Klärungsorientierte Psychotherapie; Hypnotherapie
Nina Satya Paulsen
- Diplom-Psychologin, Approbation als Psychologische Psychotherapeutin (VT), IVAH Hamburg (2014)
- Zertifizierte Traumatherapeutin nach DeGPT
- Fortbildung in Prolonged Exposure
- Leitende Psychologin in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg (Persönlichkeitsstörungen / DBT, affektive Störungen)
- Fachleitung des Kriseninterventionsteams Hamburg DRK – Kreisverband HH-Harburg seit 2018
Patric Tavanti
- Heilpraktiker für Psychotherapie in eigener Praxis seit 2018
- zertifizierter Trauma- und Theatertherapeut (B. A.)
- Seit 2013 arbeitete er u. a. im Gefängnis, im Kinderheim und mit geflüchteten Menschen
- Im März 2022 war er an der polnisch-ukrainischen Grenze als psychosozialer Ersthelfer tätig.
- Seit 2017 leitet er Schulungen für Psychotraumatologie und traumasensibles Handeln in Sozialer Arbeit und Psychotherapie.
- Er war Lehrbeauftragter und akademischer Mitarbeiter an der HfWU Nürtingen-Geislingen
- seit 2025 Referent für Arbeitsfelder mit hilfe- oder schutzbedürftigen Erwachsenen bei der Zentralstelle für Prävention von sexualisierter Gewalt des Erzbistums Berlin.